{"id":3,"date":"2008-10-12T13:49:00","date_gmt":"2008-10-12T12:49:00","guid":{"rendered":"http:\/\/tblog.finji.de\/?page_id=3"},"modified":"2021-05-04T21:02:10","modified_gmt":"2021-05-04T20:02:10","slug":"uber-uns","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/tga80.verzaehl-mir-was.de\/index.php\/uber-uns\/","title":{"rendered":"\u00dcber uns"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-4 aligncenter\" title=\"abi1980\" src=\"http:\/\/tblog.finji.de\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/abi1980.jpg\" alt=\"&quot;Trifels-Kurier&quot; Nr. 26 vom 26.6.1980\" width=\"391\" height=\"197\" srcset=\"https:\/\/tga80.verzaehl-mir-was.de\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/abi1980.jpg 391w, https:\/\/tga80.verzaehl-mir-was.de\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/abi1980-300x151.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 391px) 100vw, 391px\" \/><\/p>\n<p><em>Quelle: Trifels-Kurier Nr. 26 vom 26.8.1980<\/em><\/p>\n<h3>Das Trifelsgymnasium entlie\u00df die Abiturienten 1980<\/h3>\n<p class=\"Normal tm5\">45 Abiturienten\u00a0&#8211;\u00a027 Herren und 18 Damen &#8211; wurden im Rahmen einer kleinen Feier am 21. Juni 1980 in der Aula des Trifels-Gymnasiums in Annweiler verabschiedet.\u00a0Oberstudiendirektor Gerth begl\u00fcckw\u00fcnschte die Abiturienten und ihre Eltern und \u00fcberbrachte die Gr\u00fc\u00dfe des Schulreferenten der Protestantischen Landeskirchenrats der Pfalz, Oberkirchenrat Kronauer.\u00a0Der Schulleiter er\u00f6ffnete die Feierstunde mit der Verlesung von Versen aus dem 139. Psalm.\u00a0In seiner Ansprache erinnerte Herr Gerth zun\u00e4chst daran, dass einige Mitglieder des Abiturjahrgangs 1980 der Klasse entstammen, die vor 6 Jahren zum letzten Mal als Eingangsklasse des Aufbaugymnasiums gebildet wurde.<\/p>\n<p class=\"Normal tm5\">In einer Zeit, in der Unzufriedenheit mit dem Bildungswesen und Kritik an der Schule lauter werden, lassen sich nach Meinung des Schulleiters drei Probleme umrei\u00dfen, welche die Situation erhellen. Da sei einmal der Konflikt des Lehrers, der einerseits der individuellen Sch\u00fclerleistung gerecht werden m\u00f6chte, anderseits aber als Funktion\u00e4r gesellschaftlicher Zw\u00e4nge und Interessen handeln mu\u00df, wenn es um die Festlegung von Noten in einem Zeugnis und damit zum Beispiel um dieVergabe von Studienpl\u00e4tzen geht. Dass auch die Sch\u00fcler diese Widerspr\u00fcchlichkeit im p\u00e4dagogischen Handeln empfinden, zeigten gelegentliche Appelle an die &#8222;Menschlichkeit&#8220; der Lehrer an einer &#8222;kirchlichen Schule&#8220;.<\/p>\n<p class=\"Normal tm5\">Weiterhin werde das Bem\u00fchen um mehr demokratische Mitbestimmung in der Schule beieintr\u00e4chtigt durch die zunehmende B\u00fcrokratisierung und juristische Reglementierung des Schulwesens. Das mache sich ebenso in der geringer werdenden Bereitschaft der Sch\u00fcler bemerkbar, in der SMV mitzuarbeiten, wie in der schwindenden Mitwirkung der Eltern am Schulgeschehen. In einer \u00fcberschaubaren Schulgemeinschaft wie am Trifels-Gymnasium bestehe noch die M\u00f6glichkeit, den Zwang von Verordnungen zu relativieren, wenn man sich nicht hinter ihnen verschanzt. Das erfordere aber den Mut zur Unbequemlichkeit und ein offenes Gespr\u00e4ch. Dazu ermutigte Herr Gerth Lehrer, Sch\u00fcler und Eltern.<\/p>\n<p class=\"Normal tm5\">Dann -nicht auf die Abiturienten 1980 gem\u00fcnzt &#8211; sprach der Schulleiter die Tatsache an, da\u00df viele Sch\u00fcler den Unterricht innerlich unbeteiligt und gleichg\u00fcltig \u00fcber sich ergehen lassen, da\u00df Ehrgeiz verp\u00f6nt ist, da\u00df man Mindestleistung ausrechnet und sich damit zufrieden gibt. Diese Art der Verweigerung l\u00e4\u00dft Lehrer und Eltern die Frage nach dem Sinn von Schule \u00fcberhaupt stellen; ihre Ratlosigkeit wirkt wieder auf die Sch\u00fcler zur\u00fcck. Anla\u00df zur Resignation seit dennoch nicht gegeben. Wenn sich Sch\u00fcler und Lehrer \u00fcber ihren Standort verst\u00e4ndigten, kann dieser Einstellungskonflikt zumindest in der Schule entsch\u00e4rft werden.<\/p>\n<p class=\"Normal tm5\">Widerspr\u00fcche wie die genannten gelte es zu ertragen, wo sie nicht gemindert werden k\u00f6nnen. Das Erfahren von Entt\u00e4uschungen bleibe keinen erspart; wir sollten sie aber ebenso wenig Macht \u00fcber uns gewinnen lassen, wie sie vergessen oder verdr\u00e4ngen. An den Schlu\u00df seiner Ansprache stellte der Schuleiter die Ermunterung, sich einzulassen auf die hilfreche Zusage Gottes, wie sie uns im Psalm 139 gegeben ist.<\/p>\n<p class=\"Normal tm5\">Herr Ott, der Schulelternsprecher, \u00fcberbrachte Gr\u00fc\u00dfe und W\u00fcnsche der Elternschaft and die Abiturienten. Josef-Hermann Han\u00df als Sprecher der Abiturienten verabschiedete seinen Jahrgang auf am\u00fcsante Weise. Nach der Ausgabe der Reifezeugnisse wurden folgende Preise \u00fcberreicht: Stefanie Steiner, Hauenstein, erhielt den Preis des Freundeskreises des Trifels-Gymnasiums for hervorragende schulische Leistungen. Der Preis des Prot. Landeskirchenrats der Pfalz f\u00fcr anerkennenswerten Einsatz in der Wohngemeinschaft ging an Astrid Ladicke, Neustadt\/Weinstra\u00dfe. Den Scheffelpreis im Fach Deutsch bekam Petra Morgenstern, Annweiler. Dieter Rauland, Steinwenden, wurde der Preis der Kultusministerin f\u00fcr vorbildliche Haltung und beispielhaften Einsatz im Gymnasium zuerkannt.<\/p>\n<p class=\"Normal tm5\">Zu der gelockerten Atmosph\u00e4re und unzeremoniellen Art dieser Entlassungsfeier, an die sich ein geselliges Beisammensein anschlo\u00df, trugen auch die umrahmenden musischen Darbietungen bei. Andrea Serr, Annegret Klingel, Claudia Rieder und Herr D\u00fcnckel spielten den 1. Satz des &#8222;Quintenquartetts&#8220; von Joseph Haydn &#8211; und erhielten daf\u00fcr Rosen. Sieben Sch\u00fcler aus der 7. Klasse trugen als Gru\u00df and die Abiturienten &#8222;Le P\u00e9lican&#8220; von Robert Desnos in franz\u00f6sischer Sprache vor, wobei jeder seinen Text f\u00fcr sprachunkundige Zuh\u00f6rer durch selbstgemalte Bilder verdeutlichte. Manfred Sonnenschmidt hatte die &#8222;Sonate Nr. 36&#8220; f\u00fcr Cembalo und Blockfl\u00f6ten von Allessandro Scarlatti zusammen mit Uschi und Gerhard Nuber, Andrea Serr und Iris Dahl einge\u00fcbt und bekam f\u00fcr die gelungene Auff\u00fchrung Sonderbeifall.<\/p>\n<p class=\"Normal tm5\">\n<p class=\"Normal tm5\">\n<p class=\"Normal tm5\">\n<p class=\"Normal\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Quelle: Trifels-Kurier Nr. 26 vom 26.8.1980 Das Trifelsgymnasium entlie\u00df die Abiturienten 1980 45 Abiturienten\u00a0&#8211;\u00a027 Herren und 18 Damen &#8211; wurden im Rahmen einer kleinen Feier am 21. 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